CLS FUSION - mehr als nur ein Konzept

Mit CLS FUSION haben wir unsere dezentralen Systeme in vielen Bereichen weiterentwickelt und optimiert. Nicht nur funktional auch in puncto Komfort, Sicherheit und Konnektivität setzen wir mit unserer neuen Anlagengeneration neue Maßstäbe. 

Funktionalität

Intelligente Stromkreise erweitern den bisherigen Mischbetrieb um weitere Möglichkeiten innerhalb desselben Stromkreises. 

Durch bis zu 8 Stromkreise innerhalb einer CLS FUSION sind mehr leistungs­optimierte Leuchten anschließbar. Externe BUS-Komponenten ­erweitern die Funktionalität der CLS FUSION deutlich.

1998 stellte die INOTEC Sicherheitstechnik GmbH als erstes Unternehmen den Mischbetrieb von Dauer- und Bereitschaftslicht in einem Stromkreis unter dem Markennamen „Joker“ für Notlichtsysteme vor. 

Seit der Markteinführung 2006 unterstützen INOTEC CLS-Systeme den JOKER-Betrieb von Sicherheits- und Rettungszeichenleuchten in einem Stromkreis. Erweitert wurde die JOKER-Funktionalität damals mit der Möglichkeit einzelne Leuchten innerhalb eines Stromkreises über einen Schalteingang einzeln schalten zu können.

Mit CLS FUSION ist es neuerdings möglich dynamische Rettungs­zeichenleuchten in den Stromkreis mit einzubinden. Die Ansteuerung erfolgt ohne zusätzliche BUS-Leitung über die vorhandene Versorgungsleitung. Neben der vereinfachten Planung und Installation eines Fluchtwegleitsystems werden zusätzlich die Installationskosten reduziert. 

Sollte sich später eine Planungs- oder Nutzungsänderung er­geben, so ist die statische Rettungszeichenleuchte gegen eine dynamische Leuchte einfach austauschbar. Und dieses ohne eine Neuverkabelung!

Die klassische Not- und Sicherheitsbeleuchtung ist für den Spannungsausfall konzipiert, um die Fluchtwege zu beleuchten und mittels Rettungszeichen und Richtungsangaben den Weg zu weisen. In einem Brandfall können Fluchtwege allerdings durch Rauch oder Feuer versperrt sein. Eine statische Notbeleuchtung weist diese jedoch weiterhin als Fluchtwege aus.

Dynamische Fluchtwegleitsysteme berücksichtigen diese Situationen, sperren optisch nicht mehr nutzbare Fluchtwege und zeigen sichere Alternativen an. Sie unterstützen Personen bei der Selbstrettung und tragen so zur sicheren Evakuierung von Gebäuden bei. 

Mit der CLS FUSION werden nun auch dynamische Rettungszeichenleuchten ohne zusätzliche BUS-Leitung im selben Stromkreis wie die statische Not- und Sicherheitsbeleuchtung betrieben. 

Die CLS FUSION unterstützt bis zu 8 Stromkreise pro Gerät und verschafft dem neuen Notlichtsystem somit zusätzliche Funktionalität. Die Einschubkarten mit je 2 Stromkreisen können vor Ort durch entsprechendes Fachpersonal nachgerüstet werden. Jeder Stromkreis verwaltet maximal 20 Leuchtenadressen mit einem Maximalstrom von 3A.

Jede Leuchte ist über das neue Touch-Steuerteil einzeln adressier-, programmier- und dimmbar. Ein Einstellen der Funktionalität am Leuchtenbaustein ist bei unserem CLS FUSION System nicht notwendig. 

Durch Anschluss von externen, busfähigen Komponenten wie Lichtschalterabfragemodule oder Dreiphasenüberwachung kann die neue CLS FUSION in Ihrer Funktionalität erweitert werden. Gerade die busfähige Dreiphasenüberwachung ermöglicht eine exakte Meldung der gestörten Unterverteilung am CLS FUSION-Steuerteil mit Weiterleitung an eine angeschlossene Überwachung. 

Ein Phasenausfall kann somit zum selektiven Einschalten von einzelnen Leuchten oder zur Ansteuerung von dynamischen Fluchtwegszenarien genutzt werden.

Sicherheit

Die neue Einzel-LED-Überwachung erhöht die Sicherheit der Not- und Sicherheitsbeleuchtung mit LED-Technik im Vergleich zu marktüblichen Systemen. Durch das integrierte Battery-Control-System werden jetzt schon die Anforderungen von Normenentwürfen berücksichtigt.

Die neue Einzel-LED-Überwachung in unseren FUSION Systemen erkennt nicht nur den hoch­ohmigen Fehlerfall (Unterbrechung), sondern auch den Kurzschluss einer einzelnen LED. Unsere langjährige Erfahrung im Bereich der LED-Sicherheits- und Rettungszeichenleuchten hat gezeigt, dass ein Kurzschluss in der LED ein häufiger Fehlerfall ist. Mehr als 90% der defekten LEDs haben einen Kurzschluss im „LED-Chip“.

Bisher wurde dieser Fehlerfall durch die Leuchtenüberwachung nicht erkannt und eine defekte Leuchte nicht gemeldet. Die CLS FUSION Technik bietet standardmäßig die Möglichkeit diesen Fehler zu erkennen und zu melden.

Ein Fehler in der Ersatzstromquelle des Notlichtsystems kann fatale Folgen haben, darum hat die Wartung und Überwachung der Ersatzstromquelle oberste Priorität. Die meisten Notlichtsysteme überwachen immer mehrere Batterieblöcke und können einen Fehler in einem Batterieblock nicht detektieren. 

Mehr Sicherheit bietet das integrierte Battery-Control-System der CLS FUSION. Es protokolliert die Batteriespannung jedes einzelnen Batterieblocks sowie die Temperatur des Batterien. Dieses ermöglicht eine frühzeitige Erkennung eines defekten Batterieblocks. Im schlimmsten Fall kann ein einzelner defekter Batterieblock die übrigen Blöcke des  Batteriesatzes ebenfalls zerstören.

Die Anforderungen des Entwurfs der prEN 50171:2013 werden vom Battery-Control-System der CLS FUSION erfüllt:

  • Periodische Überwachung der Batterieblockspannung (6.11.3. a)
  • Fehlermeldung bei einer Abweichung der ­Batterieblockspannung (6.11.3. b)
  • Nur manuelles Zurücksetzen der Fehler­meldung (6.11.3. d)
  • Aufzeichnung der Batterieblockspannungen 
  • in der Dauerprüfung mit einem Intervall von 
  • 5 Minuten (6.11.3. f)
  • Überwachung und Aufzeichnung der Umgebungs­temperatur der Batterie (6.11.4)

Komfort

Eine moderne grafische Touchoberfläche vereinfacht die Bedienung der CLS FUSION. Standardschnittstellen wie der USB-Anschluss ermöglichen das Auslesen von Informationen und die Programmierung des Gerätes.

Die moderne grafische Benutzeroberfläche des TFT-Touchdisplays unseres dezentralen CLS FUSION Systems ermöglicht eine sehr komfortable und intuitive Bedienung. 

Die Gewohnheiten der Anwender haben sich durch Smartphones und Tablets stark gewandelt. INOTEC greift diese Konzepte auf und vereinfacht die Bedienung Ihrer Notlichtsysteme.

Auf dem 3,5“ großen TFT-Touch-Display der CLS FUSION werden alle Zustandsinformationen bis auf Leuchtenebene dargestellt. Die grafische Darstellung ist für eine Bedienung mit den Fingern optimiert worden.

Dank der einheitlichen Oberfläche für unsere zentralen und dezentralen Notlichtsysteme muss sich der Anwender in der Bedienung nicht mehr umgewöhnen.

Die Installation und Inbetriebnahme erfolgt bei allen FUSION Systemen über die Windows-basierte Konfigurator-Software. Das bewährte Konzept der individuellen Betriebsgeräteadresse der dezentralen CLS-Systeme wird auch bei den neuen FUSION-Systemen genutzt.

 

Wegfall der Adress- und Betriebsartenschalter, änderbar am Steuerteil

Mit der neuen App für iOS und Android können die Zuweisung und Zielortvergabe der Leuchte am Installationsort per Barcode direkt erfasst und in die Konfiguration des Gerätes übernommen werden. Abschließend werden die Schaltungsarten der Leuchten in der Konfigurationssoftware parametriert und dann per Netzwerk oder USB in das Notlichtsystem übertragen.

Konnektivität

Mit der Möglichkeit unterschiedliche Überwachungssysteme wie INOView, INOWeb oder auch der Anbindung an Building Management Systeme überblicken Sie den Status Ihrer dezentralen Notlichtsysteme an einer zentralen Stelle. 

Dank der zahlreichen Schnittstellen am Steuerteil der CLS FUSION bietet dieses System vielfältige ­Möglichkeiten zur Überwachung und Programmierung.

Mittels der standardisierten USB-Schnittstelle können Informationen auf einem USB-Stick gespeichert oder die Konfiguration des Systems aktualisiert werden. Auch ein Update der Steuerteilsoftware ist mittels USB-Stick ohne Probleme möglich.

Die integrierte Netzwerkschnittstelle ermöglicht die Weiterleitung der Informationen an Überwachungssysteme. Standardmäßig können die Informationen mit einem Webbrowser per PC oder Mobil über INOWeb abgerufen werden. Alle Statusinformationen bis zur einzelnen Leuchtenstörung werden visualisiert. 

Selbstverständlich sind die FUSION Systeme mit der INOView-Software überwachbar. Der Status von Leuchten, BCS und angeschlossenen Komponenten werden in INOView mit Zielortangabe verständlich dargestellt. Ereignisse werden im Prüfbuch von allen überwachten Anlagen zentral protokolliert. Zur schnelleren Lokalisierung der fehlerhaften Leuchte können diese in einem Grundriss mit dem aktuellen Leuchtenstatus angezeigt werden.

Statusmeldungen an eine Gebäudemanagementsoftware können per ModBUS/TCP abgerufen werden. So sind die Informationen bis zur Leuchtenebene in einer vorhandenen Gebäudeleittechnik darstellbar. Auch weitere Standardprotokolle der Gebäudeleittechnik wie zum Beispiel OPC oder BACnet sind mit FUSION realisierbar.

INOView ist die zentrale Überwachungslösung für alle INOTEC Notlichtsysteme. Diese Software wird überall dort eingesetzt, wo eine flexible Anwendung gefordert ist, die mit dem Projekt skaliert. Die Geräte können dabei entweder per dreiadrigem RTG-Bus und/oder Netzwerkanbindung überwacht werden. 

Alles im Blick für die Personensicherheit in Gebäuden

Bei der Entwicklung der Visualisierungssoftware INOView stand der Anwender im Mittelpunkt. Wichtig sind eine einfache, intuitive Benutzerführung und Transparenz durch übersichtlich strukturierte Anlagenbilder und klare Texte. Auf nur einen Blick erkennt der Benutzer den Gesamtzustand des Notbeleuchtungssystems und kann gegebenenfalls schnell Maßnahmen einleiten, um die Personensicherheit im Gebäude zu garantieren. Die INOView-Software sorgt für Transparenz und bietet dem Nutzer umfassende und detaillierte Informationen über den Anlagenbetrieb.

 

Moderne Client-/Server – Architektur 

Eine moderne Client-/Server-Architektur schafft Zukunfts- und Investitionssicherheit. Über die Clients können mehrere Benutzer im Netzwerk gleichzeitig auf die Informationen der INOView-Software zugreifen. Eine integrierte Benutzerverwaltung sichert die Software vor unbefugtem Zugriff.

 

Leistungsfähig und komfortabel 

Mit der INOView-Software haben Sie Ihre Notlichtanlagen übersichtlich und sicher „im Griff“. Intuitive Bedienmenüs ermöglichen eine einfache und komfortable Bedienung. Individuell gestaltbare Visualisierungen der Informationen sorgen für Transparenz. Die Software wächst mit der Projektgröße. Ob eine Schule oder ein Flughafen, mit den modernen Standards ist die INOView-Software auf die Anforderungen des Kunden ausgerichtet.

TFT-Touch-Steuerteil mit integrierter INOWEB-Funktion zur zentralen Überwachung des Notlichtgerätes über das Intra-/Internet. Anschluss erfolgt an ein bereits vorhandenes Netzwerk.

Überwachung der Notlichtgeräte per Zugriff mittels Web­browser auf die INOWEB-Funktionalität des Steuerteils. Über die (optional) passwortgeschützte Webseite kann jeder Anlagen-, Stromkreis- und Leuchtenstatus kontrolliert werden. 

Bei einer bestehenden Verbindung zum Internet ist das Monitoring auch per PC mit Internetzugang möglich. Zu Demonstrationszwecken wenden Sie sich an Ihr regionales technisches Vertriebspersonal.

 

Funktionen:

  • Start von Funktionstest/Betriebsdauertest
  • Blockieren/Freigeben
  • Störungsausdruck
  • Verlinkung von Dateien / Webseiten pro Stromkreis

Mit Hilfe der Software INOWEB-Control ist es möglich, auch komplexe Installationen mit unterschiedlichen Anlagentypen von einer zentralen Stelle zu überwachen. Dazu muss das TFT-Touch-Steuerteil in das vorhandene Netzwerk eingebunden werden.