Aktuelle PHP-Sicherheitslücken:

Keine Auswirkungen bei bestimmungsgemäßem Gebrauch

Alle aktuell ausgelieferten INOTEC-Produkte sind von den kürzlich veröffentlichten PHP-Sicherheitslücken nicht betroffen. Dennoch möchten wir die Meldungen zum Anlass nehmen, auf die vorgesehene Netzwerkanbindung unserer Systeme hinzuweisen. Eine geschützte lokale Netzwerkumgebung bildet die Grundlage für einen sicheren Betrieb, auch bei älteren Geräten.

Hintergrund zur aktuellen Sicherheitsmeldung

Am 21. Oktober 2026 hat das PHP-Projekt zwei kritische Sicherheitslücken bekannt gegeben: CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619. Unter bestimmten Voraussetzungen können Angreifer darüber Schadcode auf betroffenen Systemen ausführen, ohne sich zuvor anmelden zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Sicherheitsmeldung des PHP-Projekts.

Ob in einzelnen Fällen ältere INOTEC-Systeme betroffen sein könnten, hängt von der eingesetzten Software und der jeweiligen Konfiguration ab. Für den geschützten Betrieb ist deshalb insbesondere entscheidend, wie die Systeme in das Netzwerk eingebunden sind und wer darauf zugreifen kann.

Systeme innerhalb eines geschützten Netzwerks betreiben

Aus aktuellem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass unsere Systeme für den Betrieb in einem geschützten lokalen Netzwerk ohne direkte Internetanbindung vorgesehen sind. Bedienoberflächen, Verwaltungszugänge und weitere Anlagendienste stehen dabei den berechtigten Nutzern innerhalb der internen Netzwerkumgebung zur Verfügung.

Die Netzwerkkonfiguration sollte so gestaltet sein, dass direkte Verbindungen zwischen System und Internet unterbunden werden. Dazu gehören passende Firewallregeln sowie der Verzicht auf öffentliche Portfreigaben und Portweiterleitungen zum System.

Auch innerhalb des lokalen Netzwerks trägt eine gezielte Begrenzung der Zugriffe zum Schutz bei. Empfehlenswert ist ein eigener Netzwerkbereich für die Systeme, getrennt von Gastnetzwerken und anderen nicht vertrauenswürdigen Bereichen.

Standorte über ein abgesichertes VPN verbinden

Wenn Systeme über mehrere Standorte hinweg genutzt werden, erfolgt die Verbindung der lokalen Netze über ein VPN (virtuelles privates Netzwerk). Geeignete Router oder Sicherheitsgateways übernehmen den Aufbau der verschlüsselten Verbindung. Die Systeme bleiben dabei in ihren geschützten Netzwerkbereichen.

Zwischen den Standorten sollten nur die Verbindungen freigegeben werden, die für den Betrieb tatsächlich benötigt werden. Aktuelle VPN-Komponenten und klar geregelte Zugriffsrechte ergänzen dieses Schutzkonzept.

Diese Punkte sollten Betreiber prüfen

Gemeinsam mit Ihren IT-Verantwortlichen oder Ihrem zuständigen Servicepartner können Sie die Einbindung Ihres Systems anhand folgender Fragen überprüfen:

  • Lokaler Betrieb: Befindet sich das System in einem geschützten Netzwerk ohne direkte Internetanbindung?
  • Erreichbarkeit: Sind Bedienoberflächen und Verwaltungszugänge auf die vorgesehenen internen Netze beschränkt?
  • Standortvernetzung: Erfolgen Verbindungen zwischen mehreren Standorten über ein abgesichertes VPN?
  • Zugriffsrechte: Haben ausschließlich berechtigte Geräte und Personen Zugriff auf die Anlage?

Was bedeutet das für Ihr INOTEC-System?

Alle aktuell ausgelieferten INOTEC-Produkte sind von den genannten PHP-Sicherheitslücken nicht betroffen. Die beschriebenen Maßnahmen schaffen auch für ältere Geräte eine geschützte Betriebsumgebung und reduzieren das Risiko eines unbefugten Zugriffs deutlich. Bei entsprechend eingerichteter Netzwerkanbindung besteht nach aktuellem Kenntnisstand kein Anlass zur Sorge.

Bei Fragen zur Einbindung Ihres Systems wenden Sie sich bitte an Ihre IT-Verantwortlichen oder Ihren zuständigen Servicepartner.